Große Freude bei den Kindern der AG „Natur pur“ an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg. Das Schulprojekt wurde durch die Stiftung „Bildung und Soziales“ der „Spardabank Baden-Württemberg“ mit einer Förderung von € 500,- unterstützt.

AG-Leiterin Beate Braun und Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli überraschten die Kinder mit Kisten voller Kräuterpflanzen und nagelneuen Gartengeräten. Mit viel Tatkraft und Begeisterung bepflanzten die 5 Klässler*innen die Kräuterspirale, die sie bereits schon vor längerer Zeit angelegt hatten und lernten dabei allerhand über die verschiedenen Gewächse.

Gleich in der nächsten Woche wurden schon die ersten Kräuter geerntet und zu Kräuterbutter verarbeitet. Ein Highlight des Jahres war das Lagerfeuer auf dem hinteren Schulhof, bei dem die Kinder Stockbrot backen und mit der eigenen Kräuterbutter verköstigen durften.

Insgesamt hat AG-Leiterin Beate Braun, die als Jugendbegleiterin ehrenamtlich an der Theodor-Heuss-Realschule unterwegs ist, mit den Kindern viel Programm auf die Beine gestellt: sei es selbstgemachtes Eis mit „Mädesüß“ (ein Kraut, das nach Honig und Vanille schmeckt), Ringelblumensalbe, Brennnessel-Pesto mit Pfannkuchen oder Johanniskraut- Öl. Dazu spazierte die Gruppe am Kinzigdamm entlang und suchte selbst die passenden Pflanzen.

Beate Braun freut sich über die Begeisterung und Lebhaftigkeit der Kinder, mit der sie sich in der Natur bewegen und neugierig neue Dinge über Pflanzen und Tiere lernen wollen. Am besten geht das beim aktiven Mitgestalten und Selbermachen. Der hintere Schulhof der „Theo“ eignet sich bestens dafür. Dort stehen zahlreiche alte und große Bäume, es gibt ein Bienenhotel und eine Schmetterlingswiese. Die Kräuterspirale passt super dazu. An sonnigen Tagen lassen sich dort Eidechsen beobachten, die zwischen den Steinen schon ein Zuhause gefunden haben. Ab und zu lassen sich große Vögel wie Eichelhäher oder Bussarde und auch Falken blicken. Auch eine tote Maus haben die Kinder gefunden und mit viel Wertschätzung vorsichtig beerdigt. Die AG „Technik für Mädchen“ hat selbstgezimmerte Vogelhäuschen aufgehängt, die bereits in diesem Jahr von Meisen eifrig bewohnt und bebrütet wurden. 

„Ein richtiges Paradies mitten in der Stadt“, findet die Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli, die auch gerne mit Klassen oder Gruppen das Schulgebäude verlässt und den Erholungswert der Natur zu schätzen weiß. Gerade nach dem anstrengenden Schuljahr tut ein bisschen Durchatmen allen gut.

Entlassfeier Theodor-Heuss-Realschule Offenburg

Wie bereits im letzten Jahr gab es an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg mehrere  Abschlussfeiern. Laut Coronaverordnung und unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln begrüßte Schulleiter Rüdiger Fetsch am Freitag, 23. Juli jeweils ab 17.00 Uhr die drei zehnten Klassen und gratulierte den Schülern zu ihren bestandenen Prüfungen.

Auch wenn keine Schulband und kein Schulchor die Feiern musikalisch umrahmen durften, spürte man in der Aula, dass etwas Großes geschafft wurde und Neues bevor steht.

Schulleiter Fetsch begrüßte und gratulierte den Schülern, bedankte sich bei den Eltern für ihre langjährige Unterstützung und Motivation. Sein Dank galt nicht nur den KollegInnen, auch der Ganztagsschule, den Schulsekretärinnen, der Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli, der Elternreferentin Helga Müller, der Elternbeiratsvorsitzenden Gabriele Stahn, dem Hausmeister Martin Irslinger, dem schuleigenen Förderverein, allen Klassensprechern für ihre tolle zusätzliche Arbeit über die Jahre hinweg, der SMV und vor allem seinem Stellvertreter Konrektor Christian Mau, der mit ihm in diesen anstrengenden Zeiten ein unschlagbares Team bildet.

Ihren Dank an die Eltern und Elternvertreter für die geleistete Arbeit der letzten Jahre sprachen auch die Elternbeiratsvorsitzende Gabriele Stahn und die Elternreferentin Helga Müller aus und überreichten als Dank für ihren Einsatz und Fleiß der letzten Jahre den Elternvertreterinnen kleine Bienenhotels.

Auch die stellvertretende Schülersprecherin Alina Bal bedankte sich bei den LehrerInnen und Eltern für ihre Unterstützung, Geduld und den Optimismus.

Das Leitbild der Theo legt seinen Schwerpunkt auf das „Miteinander“. Dies machte Rüdiger Fetsch in seiner Ansprache noch einmal ganz deutlich. Dieses „Miteinander“ der Schüler, Lehrer und Eltern brachten den ersten Jahrgang des neuen Bildungsplans gut durch die Prüfungen. Mit der Geschichte „Installation des Programms LIEBE auf der Partition HERZ“ beendete Schulleiter Fetsch seine Ansprache und verglich diese kostenlose App mit dem Unterricht, der aber hoffentlich nicht umsonst war.

Die Lehrerinnen Julia Kling, Gesang, Helga Müller, Klavier und Christina Setz, Querflöte umrahmten die Abschlussfeiern mit dem extra für die Abschlussfeier geschriebenen Lied „Morgen“.

Letzte Grußworte und kleine Geschenke richteten mit einem lachenden und einem weinenden Auge die drei Klassenlehrer an ihre Schüler, die sich revanchierten und an einzelne Lehrer „goldene THEOs“ überreichten.

Im Anschluss übernahmen Rüdiger Fetsch und die jeweiligen Klassenlehrer Dirk Röstermundt, 10a, Ulrich Zeferer, 10c und Pascal Weingardt, 10d, die Ausgabe der Zeugnisse und übergaben gleichzeitig Fachpreise für besondere Leistungen.

Fachpreise erhielten folgende Schüler:
Mathematik: Daniel Maier, 10a, Deutsch: Adelina Burakov, 10a,
AES: Adelina Burakov, 10a, Technik: Alex Plininger, 10a, Geschichte: Marco Reiß, 10c, Kunstpreis: Annabelle Andre, 10c

Kommunikationsprüfung:
10a: Leon Adamek, Adelina Burakov
10c: Nicholas Ehret, Maximilian Ruiz, Harshspreet Singh
10d: Daria Andreev
                     
Leistungspreise wurden vergeben an:
10a: Leon Adamek, Adelina Burakov, Meik Kliver, Emely Lir, Daniel Maier, Karolina Wagner,
10c: Annabelle Andre, Diana Dyck, Nicholas Ehret, David Falk, Ferdinand Höck, Marco Reiß, Milena Schepelev
10d: Vivien Enders, Selina Kainka, Jan Oehler, Celine Schwabauer, Maximiliane Schwenk, Nikola Stendera, Amy Weggler

Den Schulpreis erhielt dieses Schuljahr für die beste Leistung Adelina Burakov aus der Klasse 10a.

Auch besondere Engagements der Schüler wurden durch Preise gewürdigt.

Schulsanitäter waren:
10a: Adelina Burakov, Veronika Herceg, Meik Kliver, Emely Lir, Karolina Wagner
10d: Michelle Dotzlaff, Sebastian Kiesinger, Melissa Müller

Den Preis des Fördervereins für besonderes soziales Engagement erhielt Veronika Herceg, 10a.

All diese Preise wären ohne Sponsoren nicht möglich. Deshalb einen herzlichen Dank an die Volksbank Offenburg, Edeka Timm-Zinth, dem schuleigenen Förderverein sowie der ‚Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus‘ in Stuttgart. Mit den besten Wünschen für eine gute und vor allem gesunde Zukunft verabschiedete Schulleiter Rüdiger Fetsch die Anwesenden.

Jahrgangsbeste Adelina Burakov, 10a
Klasse 10a
Klasse 10c
Klasse 10d

Infos aus dem Schulleben:

Ein ungewöhnliches Schuljahr geht zu Ende. SchülerInnen, LehrerInnen und auch Eltern mussten alle an einem Strang ziehen, damit Corona nicht auch in der Schule die Oberhand gewinnt.

Heiß ersehnt wurde von allen Beteiligten der Präsenzunterricht in voller Klassenstärke, der seit Juni endlich wieder stattfindet. Dafür nahmen bisher alle Beteiligten gern die erforderlichen Corona-Tests, Mund-Nasenschutz-Pflicht und Abstandsregeln in Kauf. Aber auch der zuvor stattfindende Präsenzunterricht mit geteilten Klassen hatte seine Vorteile. Durch mehr Ruhe für Schüler und Lehrer hatte der/die ein/e oder andere SchülerIn auch größeren Lernerfolg. Für die Lehrkräfte bedeutete dies allerdings doppelte Arbeit. Zum Präsenzunterricht kam auch der Fernunterricht in Form von Videokonferenzen hinzu, sodass auch im Fernunterricht der Kontakt und die Kommunikation zum Lehrer und den Mitschülern möglich war

Die Ganztagesbetreuung an der THEO läuft seit 14.Juni auch wieder auf Hochtouren, so dass die Entlastung innerhalb der Familie zumindest teilweise gewährleistet ist.

Die schriftlichen Prüfungen in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch und erstmals auch in den Wahlpflichtfächern AES, Technik oder Französisch wurden von den Zehntklässlern/innen abgelegt, ebenso die mündlichen Prüfungen in den Fächern Mathematik und Deutsch.

Zum Glück sind Dank der sinkenden Zahlen auch wieder Tagesausfüge möglich gewesen, leider jedoch keine mehrtägigen Veranstaltungen.

Ein tolles Angebot wird auch dieses Jahr wieder in den letzten beiden Wochen der Sommerferien (vormittags, vom 30. August bis 10. September) das landesweite Lern- und Förderprogramm, die `Lernbrücke` an der Theodor-Heuss-Realschule sein. Hier haben SchülerInnen die Möglichkeit, unter Anleitung von Lehrkräften, Versäumtes in Mathematik, Deutsch und Englisch zu wiederholen bzw. zu festigen. Die Teilnahme an der „Lernbrücke“ ist kostenfrei. Anmeldeschreiben fanden über die KlassenlehrerInnen statt.

Eine andere Möglichkeit für SchülerInnen der Klassen 7 und 8 bieten die Bildungsregion Ortenau e. V. und das Staatliche Schulamt Offenburg unter dem Motto: „Ein guter Start ins neue Schuljahr!“
Auch hier versucht man schulische Defizite insbesondere in den Kernfächern auszugleichen und so den Grundstein für das kommende Schuljahr zu legen. Auf der Homepage der Bildungsregion Ortenau e. V. finden Interessierte neben weiteren Informationen (Stundenplan, Versicherungsschutz, etc.) den Link zum Online-Bewerbungsformular: www.bildungsregion-ortenau.de/sommerschule

Die Teilnahme an den jeweiligen Lernangeboten ist kostenlos

Der letzte Unterrichtstag für die Klassen 5-9 ist Mittwoch, 28.Juli, 11.05 Uhr, das neue Schuljahr beginnt am Montag, den 13.September. Die Theodor-Heuss-Realschule wünscht allen SchülernInnen, Eltern und Lehrern Gesundheit, erholsame Ferien und einen guten Start ins neue Schuljahr.

Marco Reiß von der Theodor-Heuss-Realschule für seine herausragenden Leistungen in Geschichte ausgezeichnet

Stuttgart, den 23.07.2021 – Für seine herausragenden Leistungen im Fach Geschichte ist der Absolvent Marco Reiß von der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg mit dem Theodor-Heuss-Schülerpreis ausgezeichnet worden. Der Schülerpreis wurde zum zwölften Mal von der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart verliehen. In diesem Jahr wurden 22 Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 22.7.2021, im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof in Stuttgart statt. Die Urkunden übergab Dr. Thomas Hertfelder, Geschäftsführer der Stiftung.

Marco Reiß, was begeistert Sie an Geschichte? „Mich hat an Geschichte besonders interessiert, dass sie die heutige Welt so  definiert so wie sie ist Und ohne sie wären wir heute nicht hier.“

„Das nun zu Ende gehende Schuljahr ist das wichtigste in Ihrer Schulkarriere gewesen“, sagte Isabel Fezer, Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus und Stuttgarter Bürgermeisterin für Jugend und Bildung. „Sie waren immer mit den Auswirkungen der Coronapandemie konfrontiert. Trotz all dieser Widrigkeiten haben Sie im Fach Geschichte Herausragendes gleistet und Ihr Interesse und Ihre Begabung in Geschichte eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Und weiter: „Ich würde mir wünschen, dass unser Schülerpreis für Sie ein Ansporn ist, sich weiterhin mit historisch-politischen Themen zu beschäftigen.“

In ihrem Festvortrag sprach Dr. Gudrun Kruip, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung, über die frühen Lebensjahre von Elly Heuss-Knapp. Die gläubige und politisch aktive junge Frau setzte sich immer wieder über damals geltende Konventionen hinweg. „Immer wieder neu anzufangen und modernen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen zu sein, kennzeichnet viele Phasen im Leben von Elly Heuss-Knapp.“ Ihr späterer Ehemann Theodor Heuss wurde 1949 zum ersten Bundespräsidenten gewählt, seitdem gilt Elly Heuss-Knapp als erste First Lady.

Seit 2009 können weiterführende Schulen in Baden-Württemberg, die nach Theodor-Heuss oder seiner Ehefrau Elly Heuss-Knapp benannt wurden, Preisträger nominieren. Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus will mit dem Schülerpreis herausragende Leistungen im Fach Geschichte würdigen und junge Menschen für das Schulfach Geschichte begeistern.

Theodor-Heuss-Haus

Nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit als Bundespräsident zog sich Heuss im Herbst 1959 nach Stuttgart zurück, wo er sich auf dem Killesberg ein Einfamilienhaus hatte bauen lassen. Dort wohnte er von 1959 bis 1963, empfing politischen und privaten Besuch und verfasste Teile seiner Memoiren. Am 12. Dezember 1963 verstarb der Altbundespräsident in seinem letzten Domizil. 1995 erwarb die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus das Gebäude und ließ es nach Plänen des Stuttgarter Architekturbüros Behnisch & Partner umbauen, sanieren und um einen Anbau erweitern. Am 8. März 2002 wurde das Heuss-Haus von Bundespräsident Johannes Rau eröffnet. Seit Januar 2021 wird das Haus umgebaut und die Dauerausstellung neu konzipiert. Darum ist das Theodor-Heuss-Haus bis voraussichtlich Januar 2023 geschlossen.

Aber: Das Veranstaltungsprogramm läuft weiter! Was, wo, wie und wann steht auf der Internetseite www.theodor-heuss-haus.de und auf den sozialen Kanälen der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus (Facebook: @heusshaus; Twitter: @hausheuss).

Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus

Die Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus ist eine überparteiliche Stiftung des öffentlichen Rechts. In  einer Dauerausstellung erinnert sie im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Theodor Heuss an den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus widmet sich die Stiftung der zeitgeschichtlichen Forschung und der politischen Bildung. Die Stiftung wird seit 1994 vom Bund mit Mitteln aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Zur Person: Elly Heuss-Knapp

Die Dauerausstellung im ehemaligen Wohnhaus von Heuss am Stuttgarter Killesberg würdigt auch das Leben seiner Ehefrau Elly Heuss-Knapp (1881-1952) im Kontext der Zeitgeschichte. Lehrerin, Werbefachfrau oder Politikerin sind nur drei der biographischen Stationen dieser ungewöhnlichen First Lady.

Pressekontakt: Michael Schoberth Stiftungskommunikation 0711/955 985-14 schoberth@stiftung-heuss-haus.de Dr. Thomas Hertfelder (V.i.S.d.P) Geschäftsführer Breitscheidstraße 48 70176 StuttgartTheodor-Heuss-Haus Ausstellung 0711/253 55 58 Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Feiertage 10 – 18 Uhr Feuerbacher Weg 46 70172 Stuttgart www.theodor-heuss-haus.de

Kinder lesen in Corona Zeiten

Bücher erzählen tolle Geschichten. Man kann beim Lesen in eine neue, eigene Welt eintauchen. Diese Erfahrung machte die Klasse 6a der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg mit ihrer Deutschlehrerin Eugenia Eichwald.

Für die Buchpräsentation vor der Klasse lasen die Schüler zuhause ein Lieblingsbuch, bereiteten eine Präsentation vor und bastelten eine dazu passende Lesekiste, die mit wichtigen Informationen aus dem Buch, Gegenständen und viel Phantasie hergestellt wurde.

Diese Lesekiste wurde in den gesamten Vortrag eingebunden.

Die schönen Ergebnisse sprechen für sich. So manche/r SchülerIn hatte nach der Buchvorstellung der Mitschüler am Ende selbst Lust, das vorgestellte Buch zu lesen.

Das Projekt fördert nicht nur das Interesse an Büchern, am Lesen und dem  Leseverständnis, es befähigt die Schüler auch in der Fähigkeit zu Präsentieren und sich als Experte eine eigene Meinung zum Buch zu bilden. 

Dass die Schüler der 6a dazu in der Lage sind, beweisen die tollen Ergebnisse.

Auf der Seite unserer Schulsozialarbeit finden Sie, liebe Eltern und auch ihr, liebe Schüler jetzt Videos mit Tipps für „Safer Homeschooling“.

Am Freitag, den 22.01.2021 wurde in einer feierlichen Zeremonie in Kehl (leider nur per Livestream) unserer Schule das Oberrheinsiegel für grenzüberschreitende schulische Zusammenarbeit verliehen.

Durch die Veranstaltung führte die deutsch-französische Band Zweierpasch. Zugeschaltet war u.a. Staatssekretär Volker Schebesta (Kultusministerium), der die Preisträger und ihre langjährige Arbeit in den Schulen würdigte.

Ausschlaggebend für unsere Auszeichnung waren vor allem unser langjähriger Austausch mit unserer Partnerschule, dem Collège St. Etienne in Straßburg sowie die Konzeption unseres Französisch-Brückenkurses. Darüber freuen wir uns sehr und präsentieren hier unsere Urkunde. Hoffentlich sind unsere gegenseitigen Besuche mit unserer Partnerschule sowie unsere Exkursionen nach Frankreich bald wieder möglich.

Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen an der THR Offenburg fand auch dieses Jahr Anfang Dezember statt. Sechs SchülerInnen traten zu einem Wettstreit an, lasen einen vorbereiteten Text aus dem Buch „Bert und die schlimmen Brüder“ von Olsson Jacobsson (3 Minuten) und eine unbekannte Passage aus „Krabat“ von Otfried Preußler (2 Minuten).

Die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin, dem Schulsprecher, Schulleiter und den beiden Deutschlehrerinnen Anja Eller und Eugenia Eichwald, hatte es bei den vielen guten Lesebeiträgen nicht einfach und erteilte Punkte für die verschiedenen Kategorien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.

Jährlich nehmen um die 600.000 Schulkinder aus mehr als 7.000 Schulen teil. Damit gehört der Vorlesewettbewerb zu den größten Leseförderungs-Wettbewerben Deutschlands.

Ziel der Veranstaltung ist es, dass die teilnehmenden Mädchen und Jungen neben spannenden Geschichten vor allem die Lust am Lesen entdecken. Sie stärken durch die Teilnahme sowohl das eigene Selbstbewusstsein als auch ihre sozialen und sprachlichen Kompetenzen, denn das Sprechen vor Publikum fordert und fördert die Fähigkeit zur klaren Kommunikation. Den Kindern werden die nötigen Techniken für gutes Lesen vermittelt und sie erhalten einen Ansporn, ihre bisherigen Lesefertigkeiten weiter auszubauen.

Gerade in den Corona-Zeiten, in denen wir auf so vieles verzichten müssen, kann die Literatur uns in fremde Welten entführen.

Beim Vorlesen ist es wichtig, dass das Publikum erreicht wird und die Handlung des Buches mit der Stimme zum Leben erweckt. Daneben fließen folgende Kriterien in die Bewertung ein:

  • Wurde drei Minuten vorgelesen?
  • Wurde der Text sicher und flüssig vorgelesen?
  • Hat das Kind deutlich gelesen?
  • Erfolgte eine sinngemäße Betonung?
  • War das Lesetempo angemessen?
  • Wurde die Textstelle inhaltlich richtig erfasst?
  • Fiel die Wahl auf eine schlüssige Textstelle, mit verständlichem Anfang und Ende?

All diese Kriterien erfüllte als Sieger Oliver Musteric aus der Klasse 6a. Herzlichen Glückwunsch!

„Also ich vor ca einem Jahr von der Idee der virtuellen Betriebserkundung mit VR-Brillen gehört habe, habe ich gedacht: Was für ein Quatsch.“, lacht Pamela Schilli, Schulsozialarbeiterin an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg. „In meinen Augen sind praktische Erfahrungen ganz elementar für das Lernen und ich halte es für unglaublich wertvoll, mit Schülerinnen und Schülern aktiv aus dem Schulgebäude heraus zu gehen, das gibt ganz andere neue Impulse und Erfahrungen.“

Dann kam Corona und wir durften plötzlich nirgendwo mehr hin mit den Jugendlichen. Betriebsbesichtigungen und Schülerpraktika fielen aus, die Berufsinfo-Messe fand nicht statt… Unsere Lehrkräfte haben natürlich weiterhin Berufsfindung thematisiert, Bewerbungstraining im Unterricht gemacht, fiktive Vorstellungsgespräche mit den Schülern geübt und auch unsere Berufsberaterin von der Arbeitsagentur ist regelmäßig im Haus. Aber die praktischen Anteile um Berufe zu erkunden, waren nicht mehr möglich.

Da brauchte es neue Ideen. Unter www.deinerstertag.de können Schulen bei dem Sozialunternehmen „Studio 2B GmbH“ in Berlin für eine Woche kostenlos VR-Brillen für 360-Grad-Betriebsbesichtigungen ausleihen und damit eine große Vielfalt an Berufen virtuell kennen lernen. Das haben wir an der „Theo“ ausprobiert und Schüler*innen und Lehrkräfte waren total begeistert. Die Nutzung ist ganz einfach: VR-Brille aufsetzen, eine Berufskategorie auswählen und dann einen von 120 Berufen aussuchen und anschauen. In kurzen Filme wird man dann quasi  einen Tag im Berufsleben eines Azubis mitgenommen, läuft durch einen Betrieb und kann sich alles anschauen.Und ich meine wirklich alles: Wenn man sich umdreht, nach oben oder unten schaut: überall gibt es etwas zu sehen. Man bekommt erklärt, was im jeweiligen Beruf die Aufgaben sind und wie so ein Arbeitstag aussieht.

Das Besondere bei diesem Erlebnis ist, dass man richtiggehend in neue Situationen eintauchen kann, plötzlich an einem neuen Ort steht und sich mit dem eigenen Körper durch einen digitalen Lernraum bewegt. Berufe werden so anschaulicher und erfahrbarer, weil viele kognitive Kanäle gleichzeitig angesprochen werden – das erleichtert den Lern- und Merkprozess. Und das Erlebnis fühlt sich richtiggehend real an.  

Ersin (14) aus der 9.Klasse findet die VR-Brillen „supercool“. „Man hat richtig das Gefühl, dass man sich in einen Azubi hineinversetzen kann. Ich hab mir den Ausbildungsberuf zum Chemikant angeschaut, weil ich genau das machen möchte. Der Film hat mich positiv bestärkt, obwohl ich es mir eigentlich ganz anders vorgestellt habe. Ich habe mir noch weitere Berufe angeschaut, zum Beispiel Mechatroniker. Das kam bisher gar nicht für mich in Frage, aber jetzt ist auch hier mein Interesse geweckt. Damit werde ich mich noch mal genauer beschäftigen.“

Auch Dorian (16) ist zufrieden. „Die VR-Brillen machen total Spaß, kann man wirklich weiterempfehlen. Ich hab mir unter anderem angesehen was ein KFZ-Mechantroniker macht. Das kann ich mir als Beruf gut vorstellen und in diesem Bereich werde ich auch noch mein Praktikum machen.“

Arda (15) ist ebenfalls ganz fasziniert von dieser neuen Möglichkeit der Berufserkundung. Sein Berufswunsch Polizist hat sich jetzt bestärkt. Auch wenn er kurz ein mulmiges Gefühl hatte, als die Polizeianwärter am Schießstand waren und er selbst plötzlich mittendrin stand. „Das fühlt sich schon ganz schön real an.“ grinst er.

Saya (14) ist ebenfalls froh, dass sie die Brillen ausprobieren durfte. Der Beruf der Versicherungskauffrau scheint doch eher nichts für sie zu sein, obwohl es im Vorfeld ganz passend klang. Jetzt heißt es: weiter schauen und den passenden Beruf zu finden. Die Erfahrungen heute waren jedenfalls sehr gewinnbringend.

Pamela Schilli ist zufrieden: die VR-Brillen ermöglichen uns einen ganz neuen Weg, um Wissen zu transportieren; der Zugang ist niedrigschwellig, ortsunabhängig und ganz nah an der Lebenswelt der Jugendlichen dran. Interessanterweise würde die Hälfte der Jugendlichen, die die Brillen ausprobiert hat, dennoch gerne persönlich in Betriebe und Einrichtungen gehen, um sich Berufe direkt vor Ort anzuschauen. Es geht halt doch nichts über Betriebs- und Berufserkundung mit allen Sinnen: Dinge auch anfassen, riechen, Atmosphäre erleben können. Wir hoffen, dass auch das bald wieder möglich sein wird.

Foto: Dorian, Arda und Metin sind begeistert von der Möglichkeit sich im virtuellen Raum zu bewegen und durch VR-Brillen Betriebsrundgänge zu machen.

„So wollen wir das nicht stehen lassen!

Gemeinsam gehen wir gegen digitale Hetze, Fake News und Mobbing vor.“

Mit dieser Ansage rief die Landesregierung gemeinsam mit dem Landesmedienzentrum zu einem Kreativwettbewerb auf, ein klares Zeichen gegen Fake und Hass im Netz zu setzen.

Auch die Klasse 8a der Theodor-Heuss-Realschule Offenburg setzte sich im Rahmen eines mehrwöchiges und fächerübergreifenden Projektes mit diesen Themen auseinander und arbeitete intensiv unter der Leitung der städtischen Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli, gemeinsam mit Klassenlehrerin Susanne Seiter-Flamm, FSJlerin Shirin Fuhs und Praktikant Jakob Potros.

Die Klasse brachte alle bereits in der Schule bestehenden Bausteine zum Thema „Demokratiebildung“, „Guter Umgang miteinander“ und „Medienbildung“ in ein visuelles Gesamtkonzept (Prävention & Intervention) für die Theodor-Heuss.-Realschule.

Mit Fragebögen erstellten sie Statistiken über Handynutzung und Erfahrungen mit Cybermobbing der Klassen 5-7, entwarfen eine riesige Wandzeitung mit Wissenswertem, Nachdenklichem und Tipps, besuchten ein Anti-Cybermobbing-Theaterstück in Freiburg, führten ein Experten-Interview mit einer Polizistin und veröffentlichten die Ergebnisse in einem Zeitungsartikel.

Um Mitschüler*innen, Eltern und Lehrer auf die Kampagne aufmerksam zu machen, bemalten die Schüler*innen der 8a eine Säule in der Aula, publizierten dort Tipps gegen Cybermobbing und die „10 Gebote der digitalen Medienethik“.

Ebenfalls an der Säule ist ein Briefkasten installiert; er ist die Kommunikationsplattform für die „InterNETT-Coaches – eine neue Institution an der „Theo“ und das Herzstück des Projektes. Ältere Schüler*innen wurden von der Schulsozialarbeiterin in Gesprächsführung ausgebildet, um mit Empathie und Zuhören jüngeren Schüler*innen zur Seite zu stehen und zu helfen, wenn sie von Cybermobbing, Hass & Hetze im Netz oder anderen digitalen Problemen betroffen sind. Gemeinsam mit einer 5. Klasse erarbeiteten die InterNETT-Coaches Klassenregeln für den Klassen-Whats-App-Chat und stellten ihre Arbeit und ihr Angebot in einem Image-Film in den unteren Klassen vor.

Geplant war abschließend eine Podiumsdiskussion mit Volker Schebesta MdL, Unterstützer der Kampagne und Mitglied in der Arbeitsgruppe Medien und der Arbeitsgruppe Digitalisierung in der CDU-Landtagsfraktion.

Die Schüler*innen hatten im Vorfeld Fragen gesammelt, um mit Herrn Schebesta unter anderem zum Thema „Cybermobbing“ ins Gespräch zu kommen. Coronabedingt konnte die Podiumsdiskussion nicht stattfinden; die Klasse führte stattdessen ein interessantes Online-Interview durch.

Die Corona-Pandemie bremste generell die InterNETT-Coaches in ihrer Arbeit aus; denn aktuell dürfen sich Jahrgänge zu Gesprächen in der Schule nicht mischen.

Umso größer war die Freude, dass das eingereichte Gesamtkonzept in dem Wettbewerb bei der Online-Preisverleihung am 2.11. im Livestream von Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich mit sehr viel Wertschätzung gewürdigt wurde. In seiner Laudatio lobte er den Einsatz der Schülerinnen und Schüler an ihrer Schule gegen Hass und Mobbing im Netz und die erarbeitete Möglichkeit, wie der Umgang miteinander, im Internet und im echten Leben respektvoll gestaltet werden kann. Dies treffe nicht nur genau das Motto der Kampagne „Bitte was?!“, sondern zeige auch, wie durch eine Peer-to-Peer-Beratung zielgruppengerecht und nachhaltig eine respektvolle Diskussionskultur in Sozialen Medien, aber auch im echten Leben, etabliert werden könne.

Für das nachhaltige Engagement und den großen ehrenamtlichen außerunterrichtlichen Einsatz in der Beratung anderer Schülerinnen und Schüler hat die Jury entschieden, die Klasse mit einem Sonderpreis auszuzeichnen. Der Gewinn ist ein Cabrio-Schulhofkonzert mit der Band „Parallel“ – alle Schüler*innen der 8a freuen sich riesig über ein tolles Musikevent im nächsten Jahr, hoffentlich dann ohne Corona-Einschränkungen.

Zusätzlich erhielten alle Schüler tolle Goodie-Bags mit einer Actioncam, Popsocket und viele Kleinigkeiten aus der Kampagne.Begleitet wurde das Projekt von Susanne Seiter-Flamm (Klassenlehrerin) und Pamela Schilli (Schulsozialarbeit); unterstützt von Shrin Fuhs (FSJ) und Jakob Potros (Praktikant)

Hier der Link zur Laudatio:
https://www.thr-offenburg.de/wp-content/uploads/Laudatio-Klasse-8a-InterNETT-Coaches.pdf

Hier der Link zu Instagram:
https://www.instagram.com/p/CHpN5f2q5R0/