Kinder lesen in Corona Zeiten

Bücher erzählen tolle Geschichten. Man kann beim Lesen in eine neue, eigene Welt eintauchen. Diese Erfahrung machte die Klasse 6a der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg mit ihrer Deutschlehrerin Eugenia Eichwald.

Für die Buchpräsentation vor der Klasse lasen die Schüler zuhause ein Lieblingsbuch, bereiteten eine Präsentation vor und bastelten eine dazu passende Lesekiste, die mit wichtigen Informationen aus dem Buch, Gegenständen und viel Phantasie hergestellt wurde.

Diese Lesekiste wurde in den gesamten Vortrag eingebunden.

Die schönen Ergebnisse sprechen für sich. So manche/r SchülerIn hatte nach der Buchvorstellung der Mitschüler am Ende selbst Lust, das vorgestellte Buch zu lesen.

Das Projekt fördert nicht nur das Interesse an Büchern, am Lesen und dem  Leseverständnis, es befähigt die Schüler auch in der Fähigkeit zu Präsentieren und sich als Experte eine eigene Meinung zum Buch zu bilden. 

Dass die Schüler der 6a dazu in der Lage sind, beweisen die tollen Ergebnisse.

Auf der Seite unserer Schulsozialarbeit finden Sie, liebe Eltern und auch ihr, liebe Schüler jetzt Videos mit Tipps für „Safer Homeschooling“.

Am Freitag, den 22.01.2021 wurde in einer feierlichen Zeremonie in Kehl (leider nur per Livestream) unserer Schule das Oberrheinsiegel für grenzüberschreitende schulische Zusammenarbeit verliehen.

Durch die Veranstaltung führte die deutsch-französische Band Zweierpasch. Zugeschaltet war u.a. Staatssekretär Volker Schebesta (Kultusministerium), der die Preisträger und ihre langjährige Arbeit in den Schulen würdigte.

Ausschlaggebend für unsere Auszeichnung waren vor allem unser langjähriger Austausch mit unserer Partnerschule, dem Collège St. Etienne in Straßburg sowie die Konzeption unseres Französisch-Brückenkurses. Darüber freuen wir uns sehr und präsentieren hier unsere Urkunde. Hoffentlich sind unsere gegenseitigen Besuche mit unserer Partnerschule sowie unsere Exkursionen nach Frankreich bald wieder möglich.

Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen an der THR Offenburg fand auch dieses Jahr Anfang Dezember statt. Sechs SchülerInnen traten zu einem Wettstreit an, lasen einen vorbereiteten Text aus dem Buch „Bert und die schlimmen Brüder“ von Olsson Jacobsson (3 Minuten) und eine unbekannte Passage aus „Krabat“ von Otfried Preußler (2 Minuten).

Die Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin, dem Schulsprecher, Schulleiter und den beiden Deutschlehrerinnen Anja Eller und Eugenia Eichwald, hatte es bei den vielen guten Lesebeiträgen nicht einfach und erteilte Punkte für die verschiedenen Kategorien wie Lesetechnik, Interpretation und Textauswahl.

Jährlich nehmen um die 600.000 Schulkinder aus mehr als 7.000 Schulen teil. Damit gehört der Vorlesewettbewerb zu den größten Leseförderungs-Wettbewerben Deutschlands.

Ziel der Veranstaltung ist es, dass die teilnehmenden Mädchen und Jungen neben spannenden Geschichten vor allem die Lust am Lesen entdecken. Sie stärken durch die Teilnahme sowohl das eigene Selbstbewusstsein als auch ihre sozialen und sprachlichen Kompetenzen, denn das Sprechen vor Publikum fordert und fördert die Fähigkeit zur klaren Kommunikation. Den Kindern werden die nötigen Techniken für gutes Lesen vermittelt und sie erhalten einen Ansporn, ihre bisherigen Lesefertigkeiten weiter auszubauen.

Gerade in den Corona-Zeiten, in denen wir auf so vieles verzichten müssen, kann die Literatur uns in fremde Welten entführen.

Beim Vorlesen ist es wichtig, dass das Publikum erreicht wird und die Handlung des Buches mit der Stimme zum Leben erweckt. Daneben fließen folgende Kriterien in die Bewertung ein:

  • Wurde drei Minuten vorgelesen?
  • Wurde der Text sicher und flüssig vorgelesen?
  • Hat das Kind deutlich gelesen?
  • Erfolgte eine sinngemäße Betonung?
  • War das Lesetempo angemessen?
  • Wurde die Textstelle inhaltlich richtig erfasst?
  • Fiel die Wahl auf eine schlüssige Textstelle, mit verständlichem Anfang und Ende?

All diese Kriterien erfüllte als Sieger Oliver Musteric aus der Klasse 6a. Herzlichen Glückwunsch!

„Also ich vor ca einem Jahr von der Idee der virtuellen Betriebserkundung mit VR-Brillen gehört habe, habe ich gedacht: Was für ein Quatsch.“, lacht Pamela Schilli, Schulsozialarbeiterin an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg. „In meinen Augen sind praktische Erfahrungen ganz elementar für das Lernen und ich halte es für unglaublich wertvoll, mit Schülerinnen und Schülern aktiv aus dem Schulgebäude heraus zu gehen, das gibt ganz andere neue Impulse und Erfahrungen.“

Dann kam Corona und wir durften plötzlich nirgendwo mehr hin mit den Jugendlichen. Betriebsbesichtigungen und Schülerpraktika fielen aus, die Berufsinfo-Messe fand nicht statt… Unsere Lehrkräfte haben natürlich weiterhin Berufsfindung thematisiert, Bewerbungstraining im Unterricht gemacht, fiktive Vorstellungsgespräche mit den Schülern geübt und auch unsere Berufsberaterin von der Arbeitsagentur ist regelmäßig im Haus. Aber die praktischen Anteile um Berufe zu erkunden, waren nicht mehr möglich.

Da brauchte es neue Ideen. Unter www.deinerstertag.de können Schulen bei dem Sozialunternehmen „Studio 2B GmbH“ in Berlin für eine Woche kostenlos VR-Brillen für 360-Grad-Betriebsbesichtigungen ausleihen und damit eine große Vielfalt an Berufen virtuell kennen lernen. Das haben wir an der „Theo“ ausprobiert und Schüler*innen und Lehrkräfte waren total begeistert. Die Nutzung ist ganz einfach: VR-Brille aufsetzen, eine Berufskategorie auswählen und dann einen von 120 Berufen aussuchen und anschauen. In kurzen Filme wird man dann quasi  einen Tag im Berufsleben eines Azubis mitgenommen, läuft durch einen Betrieb und kann sich alles anschauen.Und ich meine wirklich alles: Wenn man sich umdreht, nach oben oder unten schaut: überall gibt es etwas zu sehen. Man bekommt erklärt, was im jeweiligen Beruf die Aufgaben sind und wie so ein Arbeitstag aussieht.

Das Besondere bei diesem Erlebnis ist, dass man richtiggehend in neue Situationen eintauchen kann, plötzlich an einem neuen Ort steht und sich mit dem eigenen Körper durch einen digitalen Lernraum bewegt. Berufe werden so anschaulicher und erfahrbarer, weil viele kognitive Kanäle gleichzeitig angesprochen werden – das erleichtert den Lern- und Merkprozess. Und das Erlebnis fühlt sich richtiggehend real an.  

Ersin (14) aus der 9.Klasse findet die VR-Brillen „supercool“. „Man hat richtig das Gefühl, dass man sich in einen Azubi hineinversetzen kann. Ich hab mir den Ausbildungsberuf zum Chemikant angeschaut, weil ich genau das machen möchte. Der Film hat mich positiv bestärkt, obwohl ich es mir eigentlich ganz anders vorgestellt habe. Ich habe mir noch weitere Berufe angeschaut, zum Beispiel Mechatroniker. Das kam bisher gar nicht für mich in Frage, aber jetzt ist auch hier mein Interesse geweckt. Damit werde ich mich noch mal genauer beschäftigen.“

Auch Dorian (16) ist zufrieden. „Die VR-Brillen machen total Spaß, kann man wirklich weiterempfehlen. Ich hab mir unter anderem angesehen was ein KFZ-Mechantroniker macht. Das kann ich mir als Beruf gut vorstellen und in diesem Bereich werde ich auch noch mein Praktikum machen.“

Arda (15) ist ebenfalls ganz fasziniert von dieser neuen Möglichkeit der Berufserkundung. Sein Berufswunsch Polizist hat sich jetzt bestärkt. Auch wenn er kurz ein mulmiges Gefühl hatte, als die Polizeianwärter am Schießstand waren und er selbst plötzlich mittendrin stand. „Das fühlt sich schon ganz schön real an.“ grinst er.

Saya (14) ist ebenfalls froh, dass sie die Brillen ausprobieren durfte. Der Beruf der Versicherungskauffrau scheint doch eher nichts für sie zu sein, obwohl es im Vorfeld ganz passend klang. Jetzt heißt es: weiter schauen und den passenden Beruf zu finden. Die Erfahrungen heute waren jedenfalls sehr gewinnbringend.

Pamela Schilli ist zufrieden: die VR-Brillen ermöglichen uns einen ganz neuen Weg, um Wissen zu transportieren; der Zugang ist niedrigschwellig, ortsunabhängig und ganz nah an der Lebenswelt der Jugendlichen dran. Interessanterweise würde die Hälfte der Jugendlichen, die die Brillen ausprobiert hat, dennoch gerne persönlich in Betriebe und Einrichtungen gehen, um sich Berufe direkt vor Ort anzuschauen. Es geht halt doch nichts über Betriebs- und Berufserkundung mit allen Sinnen: Dinge auch anfassen, riechen, Atmosphäre erleben können. Wir hoffen, dass auch das bald wieder möglich sein wird.

Foto: Dorian, Arda und Metin sind begeistert von der Möglichkeit sich im virtuellen Raum zu bewegen und durch VR-Brillen Betriebsrundgänge zu machen.

„So wollen wir das nicht stehen lassen!

Gemeinsam gehen wir gegen digitale Hetze, Fake News und Mobbing vor.“

Mit dieser Ansage rief die Landesregierung gemeinsam mit dem Landesmedienzentrum zu einem Kreativwettbewerb auf, ein klares Zeichen gegen Fake und Hass im Netz zu setzen.

Auch die Klasse 8a der Theodor-Heuss-Realschule Offenburg setzte sich im Rahmen eines mehrwöchiges und fächerübergreifenden Projektes mit diesen Themen auseinander und arbeitete intensiv unter der Leitung der städtischen Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli, gemeinsam mit Klassenlehrerin Susanne Seiter-Flamm, FSJlerin Shirin Fuhs und Praktikant Jakob Potros.

Die Klasse brachte alle bereits in der Schule bestehenden Bausteine zum Thema „Demokratiebildung“, „Guter Umgang miteinander“ und „Medienbildung“ in ein visuelles Gesamtkonzept (Prävention & Intervention) für die Theodor-Heuss.-Realschule.

Mit Fragebögen erstellten sie Statistiken über Handynutzung und Erfahrungen mit Cybermobbing der Klassen 5-7, entwarfen eine riesige Wandzeitung mit Wissenswertem, Nachdenklichem und Tipps, besuchten ein Anti-Cybermobbing-Theaterstück in Freiburg, führten ein Experten-Interview mit einer Polizistin und veröffentlichten die Ergebnisse in einem Zeitungsartikel.

Um Mitschüler*innen, Eltern und Lehrer auf die Kampagne aufmerksam zu machen, bemalten die Schüler*innen der 8a eine Säule in der Aula, publizierten dort Tipps gegen Cybermobbing und die „10 Gebote der digitalen Medienethik“.

Ebenfalls an der Säule ist ein Briefkasten installiert; er ist die Kommunikationsplattform für die „InterNETT-Coaches – eine neue Institution an der „Theo“ und das Herzstück des Projektes. Ältere Schüler*innen wurden von der Schulsozialarbeiterin in Gesprächsführung ausgebildet, um mit Empathie und Zuhören jüngeren Schüler*innen zur Seite zu stehen und zu helfen, wenn sie von Cybermobbing, Hass & Hetze im Netz oder anderen digitalen Problemen betroffen sind. Gemeinsam mit einer 5. Klasse erarbeiteten die InterNETT-Coaches Klassenregeln für den Klassen-Whats-App-Chat und stellten ihre Arbeit und ihr Angebot in einem Image-Film in den unteren Klassen vor.

Geplant war abschließend eine Podiumsdiskussion mit Volker Schebesta MdL, Unterstützer der Kampagne und Mitglied in der Arbeitsgruppe Medien und der Arbeitsgruppe Digitalisierung in der CDU-Landtagsfraktion.

Die Schüler*innen hatten im Vorfeld Fragen gesammelt, um mit Herrn Schebesta unter anderem zum Thema „Cybermobbing“ ins Gespräch zu kommen. Coronabedingt konnte die Podiumsdiskussion nicht stattfinden; die Klasse führte stattdessen ein interessantes Online-Interview durch.

Die Corona-Pandemie bremste generell die InterNETT-Coaches in ihrer Arbeit aus; denn aktuell dürfen sich Jahrgänge zu Gesprächen in der Schule nicht mischen.

Umso größer war die Freude, dass das eingereichte Gesamtkonzept in dem Wettbewerb bei der Online-Preisverleihung am 2.11. im Livestream von Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich mit sehr viel Wertschätzung gewürdigt wurde. In seiner Laudatio lobte er den Einsatz der Schülerinnen und Schüler an ihrer Schule gegen Hass und Mobbing im Netz und die erarbeitete Möglichkeit, wie der Umgang miteinander, im Internet und im echten Leben respektvoll gestaltet werden kann. Dies treffe nicht nur genau das Motto der Kampagne „Bitte was?!“, sondern zeige auch, wie durch eine Peer-to-Peer-Beratung zielgruppengerecht und nachhaltig eine respektvolle Diskussionskultur in Sozialen Medien, aber auch im echten Leben, etabliert werden könne.

Für das nachhaltige Engagement und den großen ehrenamtlichen außerunterrichtlichen Einsatz in der Beratung anderer Schülerinnen und Schüler hat die Jury entschieden, die Klasse mit einem Sonderpreis auszuzeichnen. Der Gewinn ist ein Cabrio-Schulhofkonzert mit der Band „Parallel“ – alle Schüler*innen der 8a freuen sich riesig über ein tolles Musikevent im nächsten Jahr, hoffentlich dann ohne Corona-Einschränkungen.

Zusätzlich erhielten alle Schüler tolle Goodie-Bags mit einer Actioncam, Popsocket und viele Kleinigkeiten aus der Kampagne.Begleitet wurde das Projekt von Susanne Seiter-Flamm (Klassenlehrerin) und Pamela Schilli (Schulsozialarbeit); unterstützt von Shrin Fuhs (FSJ) und Jakob Potros (Praktikant)

Hier der Link zur Laudatio:
https://www.thr-offenburg.de/wp-content/uploads/Laudatio-Klasse-8a-InterNETT-Coaches.pdf

Hier der Link zu Instagram:
https://www.instagram.com/p/CHpN5f2q5R0/

„BITTE WAS?! Kontern gegen Fake & Hass.“

„Hater, Trolle, Faker – voll normal im Netz.“ Ein klares Zeichen dagegen setzt die Landesregierung Baden-Württemberg durch die Kampagne „BITTE WAS?! Kontern gegen Fake & Hass.“ Im Rahmen des Kreativwettbewerbs hat auch die Klasse 6b der Theodor-Heuss-Realschule ihren Beitrag gegen Fake und Hass geleistet – und am 2. November 2020 an der Preisverleihung teilgenommen.   

Angefangen hatte alles im letzten Schuljahr, im Februar 2020. Die Klasse hat sich zunächst, zusammen mit Pamela Schilli (Schulsozialarbeiterin) und Sumaira Younis (Lehrkraft), mit dem Thema Cybermobbing näher auseinandergesetzt. 

Die Schülerinnen und Schüler wurden dafür sensibilisiert, wie ernst das Thema ist und wie schnell man in die Rollen der Täter oder Opfer geraten kann. „Wir haben gelernt, wie gefährlich Cybermobbing ist und dass man sich sofort Hilfe holen sollte, falls man so etwas selbst erlebt“, stellte Ramon aus der Klasse 6b fest.

Ein Leben ohne Internet ist für uns nicht mehr vorstellbar. Die Cyberwelt hat, wie die reale Welt auch, schöne und hässliche Seiten. Doch gerade die Gefahren im Internet werden noch größer, indem Täter räumlich und zeitlich unbegrenzt handeln können. So kann Mobbing, in verbaler, körperlicher oder seelischer Form, im Internet noch viel schlimmer werden.

Einige Schüler hatten die Idee, genau diese hilflose Situation eines Mobbingopfers künstlerisch darzustellen. Jedoch gab es sehr viele weitere Ideen und einige Schüler wollten darüber hinaus die Sonnenseite der Cyberwelt widerspiegeln. Gemeinsam haben die Schüler eine Skulptur von ca. 1 x 1 x 1 m kreiert und darauf ihre Ideen zusammengebracht.

Die Skulptur hat eine schwarze und eine weiße Seite. Bilder und Zitate sind auf der Fläche verstreut, die die unterschiedlichen Facetten der Cyberwelt zeigen. Schlageworte wie „Sex“, „Drogen“ und „Terror“ finden sich auf der dunklen Seite – sie stechen heraus und ziehen die Aufmerksamkeit vorbeilaufender auf sich – das gesamte Kunstwerk hat einen hohen Aufforderungscharakter, es lädt ein, sich näher damit zu befassen, zu lesen, was genau wo steht, zu betrachten, zu entdecken, zu diskutieren…

Es sind Handys angebracht, auf deren Displays Einblicke in Chatverläufe ersichtlich werden. Des Weiteren zeigt eine Box eine Einsicht in ein Kinderzimmer, wo sich eine Person in eine Ecke verkrochen hat. „Was habe ich getan?“, fragt sich das Mobbingopfer, das gerade beleidigt wird. Cybermobbing hört auch im Kinderzimmer nicht auf, es gibt kein Entrinnen, keinen sicheren Ort. Diese Situation ist kein Einzelfall, sondern ein globales Phänomen, das die ganze Welt betrifft. Das haben die Schüler durch eine Weltkugel im Zentrum des Werkes dargestellt. Die Weltkugel wird von zwei Händen gehalten und ist von Wortfetzen umspannt, worauf Ausdrücke wie beispielsweise „Niemand mag dich!“ oder „Ehrenmann!“ zu lesen sind. Sie symbolisiert, wie schnell Daten und Worte sich verbreiten, vor keiner Grenzen Halt machen, sich verbreiten, vermischen, fort sind…

Immer steht dem Schatten aber auch eine helle Seite gegenüber, auch gute Nachrichten, Botschaften, Texte verbreiten sich schnell, das Internet kann für Gutes genutzt werden, bietet unendliche viele Möglichkeiten.

Die Klasse hat sich darüber Gedanken gemacht, wie man „von der dunklen auf die helle Seite kommen kann“ und hat hierfür einige Regeln zum Umgang mit dem Internet aufgestellt. Diese sind als Pfeile über dem Kunstwerkt angebracht. Beispiele dafür sind: „Wir leben in der digitalen Welt gut miteinander, profitieren von Teilhabe und Freiheit.“, „Ich mache mir bewusst, was mit meinen Daten geschieht, die ich erzeuge beim Zocken/in sozialen Netzwerken!“, „Eltern begleiten ihre Kinder à kompetenter Umgang mit neuen Medien.“, „Kinder öffnen sich ihren Eltern, wenn sie im Netz negatives Verhalten erleben.“ Etc…

Über allem steht das Grundgesetz, das unbedingt gewahrt werden muss:

Artikel 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Es gibt noch sehr viele weitere Beispiele in dem Kunstwerk, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen werden kann. Für eine detaillierte Betrachtung steht das Kunstwerkt seit März in der Aula. Die Klasse war sehr froh darüber, dass sie das Kunstwerk noch ein Tag vor der Schulschließung aufgrund von COVID-19 fertigstellen konnten.

Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des Projektes. Die Themen „Cybermobbing“, „Fake News“ und Hass und Hetze im Netz sind allgegenwärtig, jede Gelegenheit, mit Schüler*innen zu diesen Themen ins Gespräch zu kommen ist wertvoll. Es geht darum, Medienkompetenz zu erwerben und zu erweitern, zu hinterfragen, nicht alles zu glauben, was im Netz steht, sich zu schützen, das eigene Verhalten zu überdenken und sich bewusst zu machen, was Cybermobbing anrichten kann.

In den vergangenen Monaten haben die Schüler gespannt auf die Preisverleihung gewartet und waren am Tag der Preisverleihung erstaunt.

Nadine Giebenhain vom Landesmedienzentrum kam mit einem Team und Kameras persönlich in die Schule um den Preis zu überreichen und Schüler*innen zu ihrem Projekt zu interviewen und die Laudatio vorzutragen – eine unglaubliche Wertschätzung für die Arbeit aller Beteiligten.

Die gefilmten Sequenzen wurden dann am 2.11.2020 beim Online-Livestream der Preisverleihung auf YouTube, moderiert von Jessica Schöne, eingespielt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Schirmherr der Kampagne verkündete den Gewinner aus der Kategorie „Klasse 5-7“:

Die Klasse 6b der Theodor-Heuss-Realschule hat den 1. Platz belegt!!!

Die Schüler haben sich sehr darüber gefreut und erhielten für ihren Siegerbeitrag eine Bitte-Was-Trophäe für die Klasse, außerdem jeder einen Sportbeutel mit einer Action-Kamera, Aufkleber, Tattoos, Popsicles für Smartphones und viele weitere Geschenke. Außerdem dürfen sie bald einen „Magischen Tag“ mit dem Magier und Illusionist Alexander Straub verbringen.

Die Teilnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt! Klassensprecher Adrian betont im Videobeitrag der Kampagne, wie stolz die gesamte Klasse auf ihre Leistung ist. Für die Zukunft haben sich die Schüler vorgenommen, mehr auf ihren digitalen Fußabdruck zu achten und raten allen anderen, es auch zu tun.

Hier der Link zur Preisverleihung: https://www.instagram.com/p/CHN4w41qJd2/

Hier der Link zur Laudatio:
https://www.thr-offenburg.de/wp-content/uploads/Laudatio-Klasse-6b-Theo-Die-Schattenseiten-des-Internets.pdf

Begleitet wurde das Projekt von Sumaira Younis (Geographie und BK-Lehrerin der Klasse) und Pamela Schilli (Schulsozialarbeit)

Gleich zu Beginn des Schuljahres, in der zweiten Schulwoche, machten sich die Klasse 9c auf zu einer abenteuerlichen Kanutour.

Mit Klassenlehrer Daniel Saier und Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli ging es auf dem Wasser von Ichenheim bis nach Goldscheuer.

Wichtig war den beiden, mit der Klasse eine schöne, gemeinsame Teamaktivität zu gestalten, da alle Schüler*innen enttäuscht waren, dass das geplante Landschulheim auf einem Segelboot im Ijssel-Meer coronabedingt abgesagt werden musste. Aufgrund der bestehenden Coronaregelungen zu dieser Zeit war die Möglichkeit für Ausflüge und Aktivitäten sehr eingegrenzt. Ein Tag auf dem Altrhein bot sich an, da die frische Luft allen gut tun würde und die Natur einen hohen Erholungswert besitzt.Das Wetter meinte es gut und alle genossen einen der letzten Spätsommertage mit viel Sonne.

Obwohl das ein oder andere Boot kenterte und auch die Pause zum ausgiebigen Bad im doch sehr kalten Wasser genutzt wurde, kamen alle gut gelaunt am Ziel an.

Ein herzliches Dankeschön noch mal an alle Eltern, die Fahrdienst gemacht hatten und an das Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach für’s Ausleihen der Kanus und Ausrüstung.

Viele neugierige und erwartungsvolle Schüler konnten Schulleiter Rüdiger Fetsch und sein Stellvertreter Christian Mau bei den vier Einschulungsfeiern in der Aula der Theodor-Heuss-Realschule Offenburg begrüßen.

Auch wenn keine Schulband und Schulchor die Schüler mit ihren Eltern musikalisch willkommen heißen durften, wurde auf etwas Musik dennoch nicht verzichtet. Die beiden Musiklehrerinnen Helga Müller und Christina Setz hießen am Klavier und verschiedenen Flöten die Anwesenden mit irischen Klängen herzlich willkommen.

Das durften sie in diesem Jahr gleich viermal hintereinander tun, denn aufgrund der Corona-Bestimmungen erfolgte die Einschulung in Etappen.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Fetsch, schickten die sechsten bis zehnten Klassen eine Videobotschaft an die 104 neuen Fünftklässler und hießen sie auf humorvolle Weise an der Schule willkommen. Auch die Klassenlehrer stellten sich in einem Video vor und nahmen dem einen oder anderen Schüler durch den Kurzfilm die Angst vor der schulischen Zukunft.

Die Elternreferentin Helga Müller bat die Eltern um zahlreiche Unterstützung im Elternbeirat, denn auch durch die Kommunikation der Eltern mit der Schule, kann es für die Schüler eine erfolgreiche Schulzeit werden.

Während die Fünftklässler mit ihren Klassenlehrern (5a- Carola Buboltz, 5b- Thomas Huber, 5c- Silke Groß, 5d- Birgit Sartor, Ralf Jungbauer) die Klassenzimmer aufsuchten, informierte Rosi Iwen die Eltern über den Ablauf der Ganztagesschule. Mit Kaffee und Brezeln, gespendet vom Förderverein, ging die Wartezeit bis zum Unterrichtsende schnell vorbei.

„Das alte und auch das neue Schuljahr forderte und fordert viel von uns ab“, erläuterte Schulleiter Fetsch den Eltern. Die Schule muss entsprechend der Corona-Bestimmungen  neu strukturiert werden und alle passen gegenseitig aufeinander auf. Das betrifft nicht nur den Unterricht, sondern auch die Pausenzeiten. Nur so kann auch das Leitbild der THEO, das gemeinsame „Miteinander“, weiterhin bestehen.