Für die Klasse 6d ging es am Donnerstag, den 23. Juni auf einen Ausflug nach Gengenbach-Reichenbach auf den Santis-Claus-Platz.

Dieser Ausflug war Teil des Respect-Coaches-Programm, welches nun schon viele Wochen für die Klasse andauert. Christina Schulze und Manuel Bahr – die Respect Coaches – besuchen die 6d immer Mittwochnachmittags, führen abwechslungsreiche Aktionen durch und erarbeiten so zusammen mit der 6d wichtige Inhalte zum Thema Respekt, gemeinsamer Umgang, Toleranz, Zusammenhalt und Zusammenarbeit. So soll nicht nur das Respektbewusstsein der Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Klassengemeinschaft gestärkt werden.

Zu Beginn des Ausflugs am Donnerstagmorgen war so mancher in der 6d noch skeptisch, was den Verlauf dieses Tages betraf. Gemeinsam ging die Busfahrt nach Reichenbach – dort angekommen stießen die Respect Coaches zur Gruppe dazu. Ein kleiner Spaziergang durch die Morgensonne zum Santis-Claus-Platz wurde unternommen, wo die Schülerinnen und Schüler erstmal die Gelegenheit hatten noch etwas zu frühstücken und die nähere Umgebung zu erkunden.

Nach der kleinen Pause wurde die Klasse in Gruppen aufgeteilt – die Aufteilung übernahm die von Herrn Bahr und Frau Schulze mitgebrachte Monsterbox, welche verschieden farbige Zettel zu Tage förderte, wenn man sich traute seine Hand in ihr Maul zu schieben. In bunte Gruppen gelost, startete nun die erste Runde der fünf angebotenen Stationen.

An Station 1 lernten die Schülerinnen und Schüler mehr zum wichtigen Thema Kinderrechte anhand eines Plakates und gemeinsamer Besprechung mit ihrem Klassenlehrer Herr Jungbauer. Frau Schulze unterstützte sowohl die Gruppe an Station 2, wo es darum ging ein Klassenposter zu gestalten, als auch die Gruppe an Station 3, an der die Schülerinnen und Schüler zusammen etwas einstudieren durften, bei dem später dann alle in der Klasse mitmachen sollten. Bei Station 4 schrieben die Schülerinnen und Schüler bei der Begleitperson Frau Wehler Elfchen. Doch das eigentliche Highlight an diesem heißen Tag war für viele sicherlich Station 5, die von Herrn Bahr betreut wurde und an einer nahegelegenen Wassertrittstelle stattfand. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Möglichkeit sich abzukühlen, sondern auch ein paar knifflige Aufgaben zu lösen.

Nachdem jede Gruppe jede Station durchlaufen hatte, kam die ganze Klasse wieder zusammen und in der gemeinsamen großen Pause durfte sich jeder bei den von Frau Schulze und Herr Bahr mitgebrachten Brezeln, Melone und Wasser bedienen.

Daraufhin wurde in großer Runde das neu entstandene Klassenposter in Augenschein genommen, auf dem von jeder Schülerin und jedem Schüler der Daumenabdruck, eine Sache, die sie oder er besonders gerne mag, ein Namenssudoku und das Wort „Hallo“ in möglichst vielen verschiedenen Sprachen abgebildet ist. Dieses Klassenposter befindet sich nun auch im Klassenzimmer der 6d.

Im Anschluss an die Besprechung durften die einzelnen Gruppen ihre vorbereitete Aktion, bei dem alle zum Mitmachen aufgefordert waren, vortragen. Hier zeigten die Schülerinnen und Schüler vollen Körpereinsatz – verkleideten sich, tanzten oder führten kurze Szenen auf, die sich beispielsweise mit dem Thema „Gewalt ist keine Lösung“ auseinandersetzten. Der Rest der Klasse gab sein Bestes, um bei den Aktionen mitzuwirken.

Zum Abschluss des Ausflugs versammelten sich alle nochmal an der Wassertrittstelle im Wald, kühlten sich im Wasser oder im Schatten ab und jede/r bekam die Gelegenheit zu berichten, was ihm/ihr am heutigen Tag am besten gefallen hatte – dazu wurden selbstgebackene Muffins von Fr. Schulze verputzt. Gefallen hatte es der Klasse mehr über Kinderrechte gelernt zu haben, zusammen draußen gewesen zu sein, die Wassertrittstelle natürlich und dass alle freundlicher und verständnisvoller miteinander umgingen als normalerweise im Schulalltag.

Nachdem der Veranstaltungsplatz aufgeräumt war, blieb für die Klasse sogar noch etwas Zeit zum Versteckenspielen oder Schaukeln. Auf der Heimfahrt nach Offenburg bestätigten die Schülerinnen und Schüler noch einmal: „Es war ein echt toller Ausflug.“ Wir bedanken uns herzlichst bei den Respect Coaches Christina Schulze und Manuel Bahr für die Organisation und Durchführung dieser besonderen Exkursion!

Vanessa Schillinger von der Theodor-Heuss-Realschule wird für ihre herausragenden Leistungen im Fach Geschichte ausgezeichnet

Stuttgart, den 20.07.2022 – Für ihre herausragenden Leistungen im Fach Geschichte ist die Absolventin Vanessa Schillinger von der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg mit dem Theodor-Heuss-Schülerpreis ausgezeichnet worden. Der Schülerpreis wurde zum 13. Mal von der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart verliehen. In diesem Jahr wurden 24 Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Montag, 18.7.2022, im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof in Stuttgart statt.

Vanessa Schillinger, was begeistert Sie an Geschichte?

„An Geschichte finde ich spannend, wie die Ereignisse der Vergangenheit die Gegenwart formen und auch die Zukunft beeinflussen werden.

In seinem Festvortrag über das Digitalprojekt „100 Köpfe der Demokratie“ sagte der wissenschaftliche Mitarbeiter der Stiftung, Jan Ruhkopf: „Die Beschäftigung mit Geschichte lehrt, nicht alles Gegebene einfach für selbstverständlich zu halten und eben das scheinbar Selbstverständliche infrage stellen zu dürfen und zu können. Die offene Geschichte – und das ist vielleicht jetzt gerade für Ihre ganz persönliche Gegenwart sehr relevant – zeigt uns das Denken in Möglichkeiten und alternativen Wegen. Diese Geschichte verlief und verläuft weder harmonisch noch in eine vorbestimmte Richtung. Erst das macht es spannend, wie ich finde, sich mit Geschichte zu beschäftigen – weil man immer wieder mit Überraschungen leben muss, liebgewonnene Gewissheiten brüchig werden.“

„Das nun zu Ende gehende Schuljahr ist das wichtigste in Ihrer Schulkarriere gewesen“, sagte Isabel Fezer, Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus und Stuttgarter Bürgermeisterin für Jugend und Bildung. „Sie haben im Fach Geschichte Herausragendes gleistet und Ihr Interesse und Ihre Begabung in Geschichte eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Und weiter: „Ich würde mir wünschen, dass unser Schülerpreis für Sie ein Ansporn ist, sich weiterhin mit historisch-politischen Themen zu beschäftigen. Das wäre ganz im Sinne von Theodor Heuss, der mit als Bundespräsident immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen hat, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.“  Seit 2009 können weiterführende Schulen in Baden-Württemberg, die nach Theodor-Heuss oder seiner Ehefrau Elly Heuss-Knapp benannt wurden, Preisträger nominieren. Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus will mit dem Schülerpreis herausragende Leistungen im Fach Geschichte würdigen und junge Menschen für das Schulfach Geschichte begeistern.

Der Theodor-Heuss Schülerpreis wird am 18.07.2022 in Stuttgart verliehen

Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus

Die Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus ist eine überparteiliche Stiftung des öffentlichen Rechts. In  einer Dauerausstellung erinnert sie im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Theodor Heuss an den ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus widmet sich die Stiftung der zeitgeschichtlichen Forschung und der politischen Bildung. Die Stiftung wird seit 1994 vom Bund mit Mitteln aus dem Haushalt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.
www.stiftung-heuss-haus.de    

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86 Zehntklässler und 6 Hauptschüler haben es seit dem 15. Juli geschafft und ihr Zeugnis in der Tasche. Noch ein letztes Mal mit allen zusammen sein, noch ein letztes Mal mit allen Freunden eine schöne Zeit verbringen.

Schwungvoll begrüßte die Schulband unter der Leitung von Rüdiger Fetsch die anwesenden SchülerInnen, Eltern, Freunde und KollegInnen .

Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiter Rüdiger Fetsch durfte nach drei Jahren auch wieder der Schulchor „The Voice of Theo“ unter der Leitung von Christina Setz singen. Am Flügel begleitete die Lehrerin Helga Müller.

Grußworte richteten an die Anwesenden auch die Elternsprecherin Gabriele Stahn, Helga Müller als Sprecherin für das Elternreferat und die Schülersprecherin Violetta Remel.

Mit „Goldenen Theos“ brachten die SchülerInnen der einzelnen Klassen ihre Wertschätzung den LehrerInnen entgegen.

In seiner Ansprache erinnerte Schulleiter Fetsch an Anstrengendes, Schönes und auch Trauriges der letzten sechs Jahre.
Abschluss oder Anfang? Diese Frage beantwortete die kleine Geschichte „Wertschätzung“. Dass Wertschätzung für jeden von uns enorm wichtig ist, steht außer Frage. Stets hat die „Theo“ versucht, nicht nur Unterricht an die SchülerInnen weiterzugeben, zum Leben gehört mehr.

Gemeinsam mit den KlassenlehrerInnen 10a, Christian Mau, 10b, Tobias Danner, 10c, Daniel Saier, 10d, Anja Eller und dem Schulleiter Rüdiger Fetsch wurden die Abschlusszeugnisse feierlich übergeben.

Den Schulpreis für das beste Jahrgangszeugnis erhielt Loris Egg (siehe Foto). Die Klasse 9d lud anschließend noch zu einem kleinen Umtrunk ein.

10a
10b
10c

10d
Schulleiter Rüdiger Fetsch mit dem Jahrgangsbesten Loris Egg (10b)

Nach dreijähriger pandemiebedingter Zwangspause knüpfte die Theodor-Heuss-Realschule Offenburg mit ihrem Konzert am 01.Juni, 19.00 Uhr an die lange vermisste Konzert-Tradition an. Und sie tat es, als wäre nichts gewesen.

Die Musikfachschaft der Theodor-Heuss-Realschule Offenburg freute sich sehr, endlich wieder ein Konzert veranstalten zu können.
Hierzu luden die Schulband unter der Leitung von Rüdiger Fetsch, der Schulchor, die Melodica-AG und die Klasse 5a, Leitung Christina Setz, die Percussion-AG, ein instrumentales Lehrertrio und ein neu gegründeter Lehrerchor ein in die Aula der Schule ein.

Die Musiklehrer*innen Rüdiger Fetsch, Helga Müller und Christina Setz
freuten sich mit allen Beteiligten über die zahlreichen Zuhörer.

Ob „Wild Thing“ oder „Rock Around The Clock“, die Schulband begeisterte alle mit ihrem Können. Neu im Repertoire hatten die Schüler*innen das Stück „Peter Gunn“ und zum Schluss rockten sie die Bühne mit „Smoke on the water“ und „We Will Rock You“.

Heiße Rhythmen gab es bei der Percussion-AG unter der Leitung von Robin Stark und Julian Schneider. 
Diese beiden ehemaligen Schüler sind zwei außergewöhnliche Talente. Sie zeigten ihr Können in einem großartigen Vortrag an Marimbaphon, Glockenspiel und weiteren Percussion-Instrumenten.

Am Schuljahresanfang waren gerade mal vier Schüler*innen in der Melodica-AG, inzwischen sind es 15. Ob ein- oder mehrstimmige Stücke auf der Melodica, die Schüler*innen bewiesen, dass es sich lohnt, ein Instrument zu lernen.

Die Klasse 5a, unter der Leitung von Christina Setz, sang zuerst das Kinderlied „Bi-Ba-Butzemann“ und rappte dieses Lied danach dreistimmig und in englischer Sprache mit selbstgebauten Perkussionsinstrumenten.

Auch der Schulchor gab sein Bestes. Die Schüler*innen sagten sich selbst an und bewiesen mit dem Lied „A Million Dreams“, dass sie auch Träume haben. Spanisch ging es mit „Mira Sofia“ weiter und am Ende sangen der Schul- und Lehrerchor gemeinsam das Lied „Heaven is a wonderful Place“.

Zuvor bewies der Lehrer*innen-Chor mit zwei flotten Kanons sein gesangliches Talent.

Sehr professionell begleitete die Lehrerin Helga Müller am Flügel die gesungenen und gespielten Lieder.  

Helga Müller ist zusammen mit ihren Kolleg*innen Rüdiger Fetsch, Klarinette, und Christina Setz, Flöten, die Dritte im Bunde des instrumentalen Lehrertrios.

Das Publikum wurde beim letzten Lied „Hambani Kahle“ mit eingebunden. Die Männer übernahmen den tiefen Part, die Frauen die 2. Stimme und der Schul- und Lehrerchor die 3. Stimme. Gemeinsam für „Peace und Harmony“ zu singen, setzt gerade in der heutigen Zeit ein Statement.

Ohne technisches Equipment und Beschallung geht an einem solchen Abend natürlich nichts. Dem stets einsatzbereiten Hausmeister Martin Irslinger gilt ebenso ein herzliches Dankeschön wie der AG der Schulsanitäter*innen unter der Leitung von Thomas Huber. Sie übernahmen den Bühnenauf- und abbau sowie die Bereitschaft zur Ersten Hilfe am Konzertabend.

Für Getränke und einen kleinen Imbiss sorgte die Klasse 10d mit ihrer Klassenlehrerin Anja Eller.  Das Publikum würdigte die herausragende schulische Teamleistung und bedankte sich mit tosendem Applaus. Die THEO bewies an diesem Abend erneut, welche musikalischen Früchte ein „Miteinander“ hervorbringen kann.

Dank der Organisation der Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli  und dem Team der Ganztagsbetreuung überraschten die Schüler*innen der 5. Klassen am Freitag, 08. April in der ersten großen Pause mit einem mitreißenden Flashmob.

Die Tanzschule „The School“ mit Inhaber und Tanzlehrer „Sebo“ und „The K“ wurden von Tanztrainer Louis unterstützt.

Eine  ganze Woche lang wurde mit allen 5. Klassen trainiert. Die Schüler*innen waren hochmotiviert und begeistert dabei, manche trainierten sogar nachmittags während der Ganztagsbetreuung weiter. Durch die Motivation der Trainer wurde genau das von den Kids gefordert, was auch in der Schule wichtig ist: Zuhören und Disziplin.

Besondere Tanzeinlagen gab es auch von „The K“, Louis und dem Schüler Chillian Aliov Kl.6b, der ein absolutes Ausnahmetalent ist.
Er tanzt in der Europapark Talent Akademie, durfte schon am Broadway in New York auf der Bühne stehen und in den USA beim World-Hip-Hop Dance Championship teilnehmen.

„Sebo“ und „The K“ sind international erfolgreich und haben sich als Tänzer und Choreografen weltweit einen Namen gemacht. Nicht nur im Fernsehen oder auf der Bühne schaffen sie es, andere zu begeistern. Bei Workshops in der Schule gelingt es ihnen, Zugang zu allen Kindern zu finden, sie mitzureißen und eine Gemeinschaft entstehen zu lassen. Es war bereits das dritte gemeinsame, erfolgreiche Projekt der Theo mit „The School“ und weitere sind bereits in Planung. Die 5. Klässler und Zuschauer waren alle durchweg begeistert.

Finanziert wurde das Projekt zu 50% vom schuleigenen Förderverein und 50% aus dem Gewinn des Wettbewerbs „Tag der Schülersicherheit 2021“ der Unfallkasse Baden-Württemberg.

„Rollstuhlrugby“ als Schulprojekt an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg

Barrieren frühzeitig abbauen und zum Umdenken anstoßen, diese wichtige Erfahrung  erfüllte das einmalige Projekt in der Blockwoche an der THEO.

Das Team des BBS- Badischer Behinderten- und Rehabilitionssportverband e.V.- organisierte unter der Leitung von Robin Früh und Laura Wienk-Borgert

zusammen mit dem Sportlehrer Dominik Bartz diese Aktion und zeigte den Schülern, dass Sport auch im Rollstuhl möglich ist und Spaß macht.

Statt wie gewohnt mit dem Ball übers Feld zu rennen, durften sie sich im Rollstuhl ausprobieren.
Für die einen war es zunächst eine koordinative Herausforderung, manche andere kamen schnell mit dem neuen Sportgerät zurecht.
Bei verschiedenen Übungen und Spielen lernten sie das Fahren und anschließend das Passen und Erzielen von Toren.

Rollstuhlrugby in der Praxis aktiv spielen zu können war für alle Teilnehmenden ein tolles Erlebnis und die Bewusstmachung dafür, dass Sport auch mit einer Behinderung möglich ist,

Dem Referenten Mark Pepe herzlichen Dank, die Schüler*innen waren von ihm ebenso begeistert, wie von dem Sport aus dem Rollstuhl an sich. Mark Pepe selbst ist auch Rollstuhlrugby-Spieler beim Team „Dragons Freiburg“.

Die Schüler*innen bekamen durch die Erfahrung im Rollstuhl einen Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderung und stellten viele Fragen, man merkte ihnen während der ganzen sportlichen Aktion an, dass zunehmend Distanzen und Hemmungen abgebaut wurden.

Mit den Schulbesuchen möchte der BBS für Behindertensport Schüler*innen zeigen, dass es zahlreiche Sportarten gibt, die auch Menschen mit einer Behinderung ausüben können. Zudem wird für die unterschiedlichen Lebensbedingungen von diesen Menschen sensibilisiert. Der Spaß am Spiel überwog bei allen Beteiligten und zeigt aufs Neue, dass an der Theo ein tolles Miteinander besteht.

Die Theodor-Heuss-Realschule beweist aufs Neue ihr Miteinander

Artikel 1 der Menschenrechte besagt „…Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Recht geboren. Sie sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“
Ein musikalisches Zeichen für den Frieden setzten über 240 Schüler unter der Leitung der beiden Musiklehrerinnen Christina Setz und Helga Müller mit dem Lied von Udo Lindenberg „Komm wir ziehen in den Frieden.“

Die Idee für die musikalische Begegnung hatte die Konrektorin Isabella Kaminski und innerhalb einer Woche gelang es den Schüler/innen und Lehrerinnen im Musikunterricht das Lied einzustudieren. Mit europäischen Flaggen und „Frieden“ in der jeweiligen Landessprache, einer Friedensflagge und Peacezeichen, vollbrachten die Mitwirkenden Großes und es gab den einen oder anderen Gänsehautmoment.

Eine Veröffentlichung der Videoaufnahme kann aus rechtlichen Gründen allerdings erst nach Zustimmung von Udo Lindenberg geschehen, es braucht also noch etwas Geduld.


Mittlerweile haben wir das Go von Udo Lindenberg höchstpersönlich: Hier der Link! (Sie werden über diesen Link zu einem externen Anbieter (Youtube) weitergeleitet.)


„Wir sind doch alle Blutschwestern und Brüder, wir sind ’ne große Menschenfamiliy…“ Nicht nur in Worten, auch in Taten steht die Theo zu ihrem Leitspruch der Menschlichkeit und dem Miteinander. Derzeit werden von Schüler/innen und Lehrer/innen auch Hilfsgüter für die ukrainische Bevölkerung gesammelt und schon viele Kisten stehen zur Weitergabe bereit. Diese Aktion der SMV steht unter der Leitung von Dominik Bartz und Susanne Seiter-Flamm.

Die Sechstklässler*innen der Theodor-Heuss-Realschule sind seit zwei Jahren an der weiterführenden Schule. Zwei Jahre Schule unter Pandemiebedingungen, zwei Jahre mit Einschränkungen und ständigen Veränderungen. Schulsozialarbeiterin Pamela Schilli ist eng mit der Schulleitung und den Klassenlehrkräften im Gespräch. Es macht sich bemerkbar, dass die Klassen sich durch die Schulschließungen, den Online-Unterricht, das Maske tragen und Abstand halten sehr schwer tun,  eine tragfähige Klassengemeinschaft zu entwickeln.

Durch den Corona-Fördertopf „Aufholen nach Corona“ der Stadt Offenburg war es möglich, erlebnispädagogische Angebote an die Schule zu holen und genau an diesen Themen zu arbeiten. Mit dem Erlebnispädagogen Simon Ohneberg plante Pamela Schilli ein abwechslungsreiches und tagesfüllendes Programm für alle vier 6. Klassen mit strategischen Aufgaben im Wald, gemeinschaftsfördernden Spielen auf der Wiese, viel Bewegung, Feuer machen und als Highlight Lagerfeuerpizza selbst backen.

Pamela Schilli ist sich sicher, dass Lernen auch abseits des Schulgebäudes wichtige neue Eindrücke und Raum für Lernerfahrungen bietet. „Raum zum gemeinsamen Spielen, miteinander Zeit verbringen, durchatmen – das ist es, was die Klassen jetzt brauchen, um zueinander zu finden und den Kopf frei zu bekommen. Wir dürfen nicht unterschätzen, was Corona an Folgen mit sich bringt. Nicht nur gesundheitlich, sondern auch psychisch für unsere Kinder- und Jugendlichen“, so die Diplom-Sozialpädagogin.

In der Erlebnispädagogik geht es viel darum, die Gruppe oder Klasse eigene Prozesse gestalten und Lösungen finden zu lassen. Dadurch wird die Gruppendynamik gefördert und die Eigeninitiative der Einzelnen gestärkt. Im Wald und der freien Natur können alle ganz unvoreingenommen sein. Hier spielt keine Rolle, wer gute Noten schreibt, jeder hat die Möglichkeit seine individuellen Stärken mit einzubringen. Durch das „neue“ Setting außerhalb des Klassenzimmers sind die Jugendlichen oft wacher und neugieriger, kommen weg von einer Konsumhaltung und mehr ins eigene Handeln.

Die Meinungen der Sechstklässler*innen waren durchweg positiv. Von „bester Ausflug aller Zeiten“ bis hin zu „das Geländespiel war so geil“ und „die Lagerfeuerpizza war sooo lecker“ hagelte es positive Rückmeldungen. Die begleitenden Lehrkräfte waren ebenfalls sehr angetan von den Aktionen und konnten mit ihren Klassen in einem völlig neuen Rahmen in Kontakt kommen, die Kinder besser kennen lernen und Gruppendynamiken beobachten.

Pamela Schilli ist mehr als zufrieden mit den Outdoortagen, ganz entsprechend dem Spruch: „Und am Ende des Tages sollen deine Füße dreckig, dein Haar zerzaust und deine Augen leuchtend sein“.

Oft braucht es gar nicht so viel, um Kinder glücklich zu machen.

Um Engpässe bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten aufzufangen, setzt das
Land Baden-Württemberg auf inzwischen 80 mobile Impfteams.

Jedes MIT könne rechnerisch täglich rund 70 Impfungen durchführen. Das seien zwischen Oktober und Ende Dezember rund 189.000 mögliche Impfungen. Damit wären auch weiterhin Erst- und Zweitimpfungen möglich – insbesondere an Schulen oder bei Veranstaltungen, auf Marktplätzen, bei Sportveranstaltungen und an anderen öffentlichen Orten, so das Gesundheitsministerium. 

Diese Chance nutzten auch 25 Lehrer der Theodor-Heuss-Realschule, sowie
fast 70 weitere Kollegen und Familienangehörige der umliegenden Schulen.

Organisiert  wurde die Impfaktion von der Konrektorin Isabella Kaminski.

Am Mittwoch, den 01. Dezember trafen um 7.15 Uhr Herr Hamm vom Deutschen Roten Kreuz, eine Ärztin, sowie ehrenamtliche Helfer ein, um in bereit gestellten Klassenräumen die Impfaktion mit Biontech oder Moderna durchzuführen. Es wurden Erst-, Zweit-, und Boosterimpfungen angeboten.  „Jede Impfung hilft dabei, Schule in Präsenz und das soziale Miteinander, dem Leitbild der Schule entsprechend, zu gewährleisten“, so die einhellige Meinung der Schulleitung.

Maik Miller gewinnt den Schulentscheid an der Theodor-Heuss-Realschule

Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 Schüler*innen der sechsten Klassen am Vorlesewettbewerb teil. Er ist der größte und traditionsreichste Schülerwettbewerb Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Wie die Jahre zuvor wurde auch dieses Jahr der schuleigene Vorlesewettbewerb an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg durchgeführt.

Die engagierten und lesefreudigen Sieger*innen der einzelnen Klassenwettbewerbe traten am 09.12.2021 innerhalb des Schulwettbewerbs gegeneinander an.

Hier wurde zunächst ein selbstgewählter Textausschnitt eines Jugendbuches vorgestellt.

Anschließend erhielten die Schüler*innen einen Text, der ihnen völlig unbekannt war und mussten dabei ihr Können unter Beweis stellen. Der Fokus wurde dabei auf die Lesetechnik, die Interpretation und die Textstellenauswahl gelegt.

Beurteilt wurden die Vorleser*innen durch die Jury, die sich aus dem Schulleiter, der Schülersprecherin, der Schulsiegerin aus dem Jahr 2019 und den Deutschlehrerinnen Frau Groß und Frau König zusammensetzte. Als Grundlage der Beurteilung dienten ein vorgegebener Bewertungsmaßstab, das eigene Empfinden und ein gutes Gehör.

Maik Miller aus der 6c beeindruckte die Jury durch sein sauberes und flüssiges Vorlesen des Wahltextes “Zabu” von Doris Thomas und auch durch das Vorlesen des Fremdtextes aus dem Buch “Gefahr im Gespensterpark” von Marliese Arold.

Es gelang ihm im entscheidenden Moment selbst unbekannte Verse gekonnt vorzulesen, womit er sich gegen die anderen Klassensieger*innen durchsetzte.

Damit qualifizierte sich Maik für die nächste Runde des Wettbewerbs, die Ende Januar 2022 startet. Hierbei handelt es sich um den Stadt- bzw. Kreisentscheid. Wir gratulieren ihm zu seinem Sieg und wünschen ihm beim weiteren Wettbewerb viel Erfolg!