„Rollstuhlrugby“ als Schulprojekt an der Theodor-Heuss-Realschule in Offenburg

Barrieren frühzeitig abbauen und zum Umdenken anstoßen, diese wichtige Erfahrung  erfüllte das einmalige Projekt in der Blockwoche an der THEO.

Das Team des BBS- Badischer Behinderten- und Rehabilitionssportverband e.V.- organisierte unter der Leitung von Robin Früh und Laura Wienk-Borgert

zusammen mit dem Sportlehrer Dominik Bartz diese Aktion und zeigte den Schülern, dass Sport auch im Rollstuhl möglich ist und Spaß macht.

Statt wie gewohnt mit dem Ball übers Feld zu rennen, durften sie sich im Rollstuhl ausprobieren.
Für die einen war es zunächst eine koordinative Herausforderung, manche andere kamen schnell mit dem neuen Sportgerät zurecht.
Bei verschiedenen Übungen und Spielen lernten sie das Fahren und anschließend das Passen und Erzielen von Toren.

Rollstuhlrugby in der Praxis aktiv spielen zu können war für alle Teilnehmenden ein tolles Erlebnis und die Bewusstmachung dafür, dass Sport auch mit einer Behinderung möglich ist,

Dem Referenten Mark Pepe herzlichen Dank, die Schüler*innen waren von ihm ebenso begeistert, wie von dem Sport aus dem Rollstuhl an sich. Mark Pepe selbst ist auch Rollstuhlrugby-Spieler beim Team „Dragons Freiburg“.

Die Schüler*innen bekamen durch die Erfahrung im Rollstuhl einen Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderung und stellten viele Fragen, man merkte ihnen während der ganzen sportlichen Aktion an, dass zunehmend Distanzen und Hemmungen abgebaut wurden.

Mit den Schulbesuchen möchte der BBS für Behindertensport Schüler*innen zeigen, dass es zahlreiche Sportarten gibt, die auch Menschen mit einer Behinderung ausüben können. Zudem wird für die unterschiedlichen Lebensbedingungen von diesen Menschen sensibilisiert. Der Spaß am Spiel überwog bei allen Beteiligten und zeigt aufs Neue, dass an der Theo ein tolles Miteinander besteht.